Faustlos - Wir machen mit!

Das Faustlos-Programm hilft den Schillerschulkindern dabei zu lernen wie sie Konflikte gewaltfrei lösen können. Es beinhaltet 3 Bereiche.

Empathieförderung

Die Kinder lernen, die Gefühle anderer wahrzunehmen und  zu verstehen.

Impulskontrolle

Die Kinder lernen, impulsives Verhalten kritisch zu überdenken, um neue Problemlösungsschritte einzuüben.

Umgang mit Ärger und Wut

Die Kinder lernen, wie Wut ausgelöst wird und wie man dabei einen kühlen Kopf behalten kann.

Das Programm wird über drei Schuljahre im Unterricht durchgeführt und umfasst 51 Lektionen.

Was bedeutet Faustlos?

  • Faustlos ist mehr als Gewaltprävention, da allgemeine soziale Verhaltensfertigkeiten gelernt und geübt werden
  • Faustlos richtet sich an alle Kinder einer Klasse, so daß potentielle Täter und potentielle Opfer profitieren und niemand stigmatisiert wird
  • Faustlos ist spezifisch für den Einsatz an Schulen und Kindergärten konzipiert
  • Faustlos anerkennt die Lehr- und Erziehungskräfte als ExpertInnen für die Umsetzung des Curriculums
  • Die Lehr- und Erziehungskräfte werden durch eine Fortbildung auf die Umsetzung von Faustlos vorbereitet
  • Faustlos verstärkt die erzielten Verhaltensänderungen durch seine kontinuierliche Anwendung und die Betonung des Transfers in den Alltag
  • Faustlos zeichnet sich durch eine gute didaktische Aufbereitung und die Systematik der aufeinander aufbauenden Lerneinheiten aus
  • Faustlos berücksichtigt die entwicklungspsychologischen Veränderungen im Kindesalter durch die altersspezifischen Lektionen
  • Die Faustlos-Einheiten bauen auf entwicklungspsychologischen Forschungsbefunden zu den Ursachen von aggressivem Verhalten auf
  • Die Effektivität von Faustlos wurde in zahlreichen Studien belegt

 

Text und Bilder: Faustlos, Heidelberger Präventionszentrum (HPZ)